GHANA DOKU- REISE

DOKUMENTATIONSREISE 2026

Fast Fashion...

ist aus der Textilindustrie nicht mehr wegzudenken. Die ständige Produktion von neuen Kleidungsstücken aus synthetischen Fasern sorgt dafür, dass Mode zu Plastik-Wegwerfprodukten wird. Laut der Deutschen Umwelthilfe erreichen rund 15 Millionen gebrauchte Kleidungsstücke aus aller Welt, auch zu großen Teilen aus Deutschland, jede Woche die Häfen Ghanas. In der Hauptstadt Accra befindet sich der Kantamanto-Markt, der größte Secondhand-Markt weltweit. Die riesigen Berge an Textilmüll werden für die Menschen vor Ort zum Problem, da sie beispielsweise das Grundwasser durch schädliche Chemikalien verseuchen.

Ein anderer Weg ist es, auf die Müll- und Umweltprobleme aufmerksam zu machen und dadurch nachhaltige Lösungen zu finden, beteiligte Akteure an Fast Fashion zum Umdenken anzuregen. Durch Re- bzw. Upcycling der nicht verkaufbaren Kleidungsstücke wird die Ressourcenverschwendung eingedämmt und es entsteht Raum für neue kreative, modische Designs.

Designer:innen und engagierte Menschen in Ghana haben einen Weg gefunden, mit der Herausforderung von Tonnen an Textilmüll nachhaltig umzugehen: Upcycling.

Wir verfolgen seit einigen Jahren den selben Ansatz und begleiten in unserem Film Upycyler:innen vor Ort, um die Folgen von Überkonsum und Fast Fashion visuell aufzuzeigen, aber vor allem um Innovation und Protagonist:innen, die Lösungen gefunden haben sichtbar zu machen.

Dabei möchten wir die lebendige

Upcycling-Szene in Accra in den Fokus

stellen und von Expert:innen lernen,

wie aus alten Textilien neue

Kleidungsstücke entstehen und

wie Upcycling in Deutschland

vorangetrieben werden kann.