Nachhaltigkeit ist kein Etikett, sondern eine Haltung.
Die Berliner Fashion Week beweist, dass Wandel nicht im Rampenlicht entsteht, sondern in Gesprächen, Netazwerken und Visionen, die weiter wirken.
Wir sind zwei Designerinnen des Kollektivs Chvnge und beschäftigen uns in unserer Arbeit mit den Schnittstellen von Mode, Aktivismus und Nachhaltigkeit. Als Teil dieses Kollektivs verstehen wir Design als Werkzeug, um auf soziale und ökologische Missstände der Modeindustrie aufmerksam zu machen und neue Formen des Miteinanders zu erproben.
Das Kollektiv Chvnge ist eine Gruppe junger Menschen, die sich aktiv für Klimagerechtigkeit einsetzt und durch kreative Projekte auf Themen wie Fast Fashion, moderne Sklaverei und Klimawandel aufmerksam macht. Im Zentrum steht dabei die Idee des Upcyclings: Aus vorhandenen, oft weggeworfenen Materialien entstehen neue, einzigartige Kleidungsstücke, die gängige Konsummuster hinterfragen.
Für dieses Kollektiv sind wir nach Berlin zur Fashion Week gereist, um an zwei Veranstaltungen teilzunehmen, die sich explizit mit nachhaltiger Mode und Wandel in der Branche auseinandersetzen. Zum einen waren wir bei „Fashion Beyond Waste” von ZEROW, einem Format, das nachhaltige Mode und Materialkreisläufe in einem offenen, prozesshaften Ausstellungsraum sichtbar macht, und zum anderen bei den „Metamorphosis” -Talks, bei denen Expert:innen über Circularity, Design und notwendige Veränderungen in der Modeindustrie diskutieren
Das erste Event führt uns ins Studio183 im Bikini Berlin. Gastgeber ist Zerow, ein junges Unternehmen aus Italien, das die Modeindustrie von innen heraus verändert. Unter dem Motto „Fashion Beyond Waste” versammelt sich hier eine kleine Community von Designer:innen, Aktivist:innen und Journalist:innen. Zwischen Racken voller Deadstock-Stoffe und leisen Gesprächen entstehen Momente echter Nähe – und es wird spürbar, dass Kreislaufwirtschaft kein Randphänomen mehr ist, sondern ein kollektiver Aufbruch.
Während eine Designerin ihre Kollektion präsentiert, bewegen sich Models mitten durch die Besucher:innen - kein abgehobenes Runway-Event, sondern eine improvisierte Performance im Austausch mit dem Publikum. Das Gespräch entwickelt sich schnell zu einer Plattform vieler Stimmen: von Brands, die mit rein natürlichen Textilien arbeiten, über jene, die Genderlessness als kreativen Motor begreifen, bis hin zu Labels, die mit innovativen Verarbeitungstechniken experimentieren.
Um 14 Uhr beginnt die Präsentation des Zerow-Gründers und CEO Gabriele Rorandelli. Er spricht ruhig und präzise über das Konzept „Waste as a Resource” und die Aufgabe, die riesigen Materialreste der Luxusindustrie neu zu denken. Zerow fungiert dabei als B2B Marktplatz, der hochwertigen „Abfall” sichtbar und zugänglich macht, um ihn in neue Produktionskreisläufe einzubinden. Besonders beeindruckt uns sein Projekt ZeroLab – ein kollaborativer Raum, in dem Künstler:innen und Designer:innen gemeinsam an Upcycling-Experimenten arbeiten.
Im anschließenden Panel diskutieren Rorandelli, Natascha von Hirschhausen, Carina Bischof (Fashion Revolution Germany) und eine Expertin für Fashion Policy über Zukunftsszenarien nachhaltiger Mode. Themen wie Überproduktion, fehlende gesetzliche Definitionen von „Müll” und Designstrategien ohne Verschnitt zeigen, wie viele Ebenen dieser Wandel erfordert.
Natascha von Hirschhausen beschreibt ihren Ansatz, Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen – durch präzise Schnitte und bewusste Entwurfsplanung. Carina Bischof wiederum fordert, Upcycling sichtbarer zu machen: „Es braucht Verständnis dafür, dass jedes Stück ein Unikat ist.”
Der Talk endet mit einem Plädoyer: Nachhaltigkeit darf kein Lifestyle-Label bleiben, sondern muss gesellschaftlich gelebt werden – als neue Beziehung zwischen Mensch, Kleidung und Verantwortung.
Tag zwei, Metamorphosis – Dialogues about Change, knüpft an diesen Gedankengang an. Die Keynote „New Engines of Fashion Innovation & Impact” eröffnet den Tag mit Ann Claes (Masjien). Einer Techno- Optimistin, die zeigt, wie Technologie, vor allem Digitale Werkzeuge wie KI, 3D-Modelle und Augmented Reality zum Katalysator für Wandel werden können. Ihr Aufruf: digitale Tools nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern als Verstärker kreativer und sozialer Wirkung zu betrachten. Als unterstütztendes Tool für zirkuläre Geschäftsmodelle, nachhaltige Produktion und personalisierte Kund:innen-Erlebnisse können digitale Werkzeuge Beispielsweise helfen, Überproduktion durch präzise Analysen zu reduzieren; Retouren durch Größen-, Passform- oder Styling-Beratung zu senken und Recyclingprozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig unterstützen sie Kund:innen bei informierten und personalisierten Kaufentscheidungen und fördern kreative Prozesse, indem sie Workflows beschleunigen und neue Ideenräume eröffnen.
Vorgestellt wurden einige Plattformen, die zeigen, wie diese Technologien praktisch eingesetzt werden und gleichzeitig mehr Potenzial für Nachhaltigkeit eröffnen:
Threedium: KI-gestützte 3D-Cloudplattform, bereits in Anwendung bei Marken wie Fendi oder New Balance. Sie ermöglicht das Erstellen und Verwalten interaktiver 3D Modelle und virtueller Showrooms – ohne tiefes 3D-Know how. Genutzt für AR-Anproben, immersive Marketingkampagnen und E-Commerce-Visualisierung.
TWINTAG: Smarte QR-Codes verbinden Kleidung mit digitalen Produktpässen, die KI nutzen, um Inhalte wie Materialinfos, Herkunft, Pflegehinweise, Styling-Tipps und Reparaturservices automatisch zu verwalten.
The Fashion People: Resale-Plattform, die KI für Authentifizierung und Logistik einsetzt. Marken können Second-Hand-Produkte, Retouren und Überproduktion verkaufen, während Kund:innen exklusive Artikel entdecken.
Beni: KI-gestützte Such- und Vergleichsplattform für Resale-Fashion. Sie aggregiert Angebote von über 40 Marktplätzen und ermöglicht Visual Search, sodass Nutzer:innen ähnliche oder identische Stücke durch Bilder finden können. Browser-Extension und App schlagen direkt nachhaltige Alternativen vor.
Phia: KI-gestütztes Preisvergleichstool für neue und gebrauchte Kleidungsstücke. Bewertet Preise in Echtzeit und hilft Nutzer:innen, faire Angebote zu finden, ohne mehrere Shops durchsuchen zu müssen.
Wearfits: Nutzt AR, 3D und KI und Kamera, um eine virtuelle Anzuprobe zu ermöglichen. Passform- und Größenempfehlungen verbessern die Kaufentscheidung und reduzieren Retouren, während die Conversion im Online Shop steigt
Hier liegt großes Potenzial, das Online-Shopping vielfältiger und Kundenorientierter machen könnte. Doch der Einsatz dieser Tools ersetzt nicht die Notwendigkeit, Materialwahl, Produktionsprozesse und Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen. Technologien wie virtuelle Anproben oder digitale Produktpässe sind nützlich – aber ihr ökologischer Nutzen hängt entscheidend davon ab, wie bewusst sie in umfassende Nachhaltigkeitsstrategien angewendet werden. Die Anwendung macht uns nicht automatisch nachhaltiger, aber sie geben uns die Möglichkeit, in vielen Bereichen effizienter zu arbeiten.
Richtig und gezielt eingesetzt können KI, AR und 3D effiziente, zirkuläre Geschäftsmodelle fördern, Kund:innen enger einbinden und kreative Prozesse beschleunigen – und so die Modeindustrie auf einem modernen, nachhaltigeren Weg begleiten. Es folgen Panels mit bekannten Gesichtern – erneut Natascha von Hirschhausen und Gabriele Rorandelli – moderiert von Simon Gryspeert (Flanders DC) und Rossella Manufò (Certilogo). Besonders spannend wird es im Gespräch über den boomenden Resale-Markt. Der wächst derzeit zwei- bis dreimal schneller als die klassische Modeindustrie und könnte bis 2030 sogar den Fast- Fashion-Sektor überholen. Treibende Kraft: Gen Z und Millennials, für die Second Hand kein Kompromiss, sondern Ausdruck von Qualität und Identität ist. Sehr dynamisch zeigt sich der digitale Handel - auch im Vintage- und Luxussegment, das zunehmend von Resale-Plattformen profitiert Einig sind sich mehrere der Podiumsgäste; Das Konsumverhalten verschiebt sich hin zu persönlicher Individualität, Authentizität und erweitertem Nachhaltigkeitsbewusstsein. Der Wert eines Kleidungstücks bemisst sich zunehmend an Bedeutung und Geschichte. Doch die Zielgruppen sind hier breit gefächert und ihre Motive sind umso vielfältiger.
Im Verlauf verschiedener Dialoge kristallisiert sich heraus: Für Marken bedeutet dieser Wandel, dass Nachhaltigkeit neu gedacht werden muss. Hochwertige, langlebige Produkte, bei denen Design, Materialwahl und Verarbeitung zusammenspielen, bilden die Grundlage zirkulärer Strategien. Coffey beschreibt dies als „Silent Sustainability” – Verantwortung, die sich nicht aufdrängt, sondern intuitiv in Produkte und Services integriert ist. Weniger Verzicht, mehr Intelligenz, Qualität und Zukunftsfähigkeit.
Wie das praktisch aussehen kann, zeigen unterschiedliche Beispiele: Coach nutzt digitale Produktpässe für Reparatur, Pflege und Wiederverkauf; Finisterre bindet Kund:innen über Repair- Workshops; Karina Bond setzt auf On-Demand-Produktion; Save Your Wardrobe verlängert Produktlebenszyklen über vernetzte Reparatur- und Resale Systeme. Im Luxussegment entstehen zirkuläre Services wie langlebiges Design, Care-Modelle oder datenbasierte Personalisierung zunehmend zum Wettbewerbsvorteil.
Eines wird dabei deutlich: Kund:innen werden aktiv eingebunden. Das stärkt die Bindung – nicht nur zum Produkt, sondern zur Marke. Recommerce wird so nicht nur Geschäftsmodell, sondern Beziehungssystem.
Tag drei steht unter dem Leitgedanken „Lead & Thrive”.
Im Gespräch zwischen Christiane Arp (Fashion Council Germany) und Schauspielerin Florence Kasumba geht es um Mode als Ausdruck von Identität und Kommunikation.
“I think Fashion for me is Freedom, because in the first sense, I express myself through Fashion.”
Kasumba schildert, wie gute Kostüme ihr helfen, In ihrer Arbeit als Schauspielerin, in ihre Rolle und deren Charakteren einzutauchen und sie authentisch darzustellen. Welche Bedeutung Kleidung innerhalb einer Gruppe und in der Kommunikation nach Außen hat: “I can show a certain belonging: for example when I do martial arts, we have to wear a uniform. The minute I put on the uniform, there is a certain behaviour that I show, because I’m amongst monks.” Sie betont die Kraft von Kleidung, zu befreien und zu verbinden. Man spürt, wie sehr sie die Kunst und das Handwerk hinter Mode respektiert – und wie essenziell Kollaboration dabei ist.
Im Anschluss spricht Salomé Roch, Policy Consultant, über den aktuellen Report der European Fashion Alliance (EFA) und machte deutlich, wie stark sich die Rahmenbedingungen für die europäische Modebranche verändern. Der Bericht zeigt: Kreativitätsgetriebene Mode steht zunehmend unter Druck – durch neue Marktteilnehmer, technologische Umbrüche und einen komplexer werdenden regulatorischen Rahmen auf EU-Ebene. Gleichzeitig formuliert die EFA klare Bedarfe: mehr verlässliche Transparenz, faire Wettbewerbsbedingungen, gezielte Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen sowie besseren Zugang zu Innovations- und Nachhaltigkeitstreibern. Statt punktueller Maßnahmen plädiert der Report für Zusammenarbeit, Wissenstransfer und politische Leitplanken, die kreative Mode nicht ausbremsen, sondern als kulturellen und wirtschaftlichen Wert aktiv stärken.
Der Rest des Tages widmet sich der Frage, wie sich Storytelling und Kommunikation verändert hat. Es reicht längst nicht mehr, das „perfekte Bild” zu präsentieren. Stattdessen zählt die Fähigkeit, auf vielfältigen Plattformen authentisch zu sprechen – und doch dieselbe Kernbotschaft zu bewahren. Kontrolle abzugeben, Vertrauen in Algorithmen zu setzen und Partnerschaften auf Augenhöhe zu gestalten, gehört zur neuen Markenrealität.
Marken können in dieser neuen Transparenz-Ökonomie nur bestehen, wenn sie glaubwürdig und authentisch bleiben und eine starke Verbindung zu den Kunden aufbauen. Qualität und Service sind nicht mehr genug – Aufmerksamkeit ist die härteste Währung. Nachhaltige Strategien müssen erlebbar werden, um Relevanz zu gewinnen.
“You can’t just put out empty words, you have to really feel it and you have to spread it. If it’s not authentic, people will recognise that”,
sagt Silke Bolms (CEO und Founder von Silk Relations) im Gespräch mit Manuel Almeida Vergara (Fashion Council Germany), Alexandra Allcott (Ebay) und Mirjam Schüle (Karl Lagerfeld).
“Especially these days, they need the personal connection. They need to feel at home in your atelier and want to spend time with you - as a person”
Sie betont die Wichtigkeit von Storytelling, persönlicher Verbindung und Branding in Harmonie zueinander. Ökologische Standpunkte sollen dabei klar vermittelt werden, ohne im Mittelpunkt zu stehen.
Marken konkurrieren mit einem konstanten Strom aus Botschaften, Meinungen und Trends. Soziale Plattformen ermöglichen gerade jungen Zielgruppen, Trends mit zu gestalten. Nachhaltige Initiativen müssen verständlich, glaubwürdig und erlebbar kommuniziert werden – Sichtbarkeit wird so zur Voraussetzung für Vertrauen und Relevanz.
Erfolgreiche Marken lösen sich von klassischen Marketinglogiken: unkonventionelles Storytelling, experimentelle Formate, selektiertes Zielgruppenmarketing, Events und Brand-Erlebnisse, die emotional verbinden.
Kooperationen wie Karl Lagerfeld x H&M oder Natscha von Hirschhausen x Hessnatur zeigen, dass überraschende Kombinationen Aufmerksamkeit erzeugen können, ohne die Markenidentität zu verwässern. Unerwartetes kann funktionieren, solange es authentisch bleibt.
Der Slow-Fashion-Markt wächst und entwickelt sich langsam von einer Nische zu einem Wachstumssegment. Verbraucher suchen zunehmend Transparenz in Lieferketten und bevorzugen Marken, die echte Nachhaltigkeitsverpflichtungen und transparente Kommunikation über Produktlebenszyklen aufweisen. Die Industrie erlebt einen Anstieg an nachhaltigeren Materialien und innovativer Praktiken.
Doch nicht alle Unternehmen ziehen gleichermaßen mit. Anstatt effektiver, aber häufig kostenintensiverer Maßnahmen wird oft “Greenwashing” zur Marketingstrategie: indem es eine positive, aber oft falsche Wahrnehmung erzeugt und gezielt den Eindruck erweckt, ein Unternehmen leiste mehr für die Umwelt, als es tatsächlich tut. Das resultiert wiederum darin, dass Verbraucher:innen Schwierigkeiten haben, echte nachhaltige Angebote von bloßen Werbeversprechen zu unterscheiden.
Wie auch Rose Coffey vom Future Laboratory in ihrer Analyse “Sustainability Futures: What People expect (and why it Matters) an Tag 4 bestätigt, verliert Nachhaltigkeit als Narrativ an Wirkung. Die Werte werden befürwortet, in der Umsetzung scheitert es jedoch häufig an Komplexität, Unklarheit und zusätzlichem Aufwand. Hohe Kosten verstärken diesen Effekt-Idealismus gerät in Konflikt mit Bequemlichkeit.
Moralische Appelle reichen nicht mehr; gefragt ist Transparenz, Pragmatismus, Zugänglichkeit und Designintelligenz.
Anknüpfend an Tag Drei zeigt sich Im Panel “Retail 360: Connecting Worlds, building Communities” erneut: Transformation wird zur Beziehungsarbeit zwischen Marken, Communities und Kund:innen. Erfolg misst sich nicht mehr an Produktionszahlen, sondern daran, wie Produkte langfristig genutzt, repariert, weiterverkauft und in Recommerce-Systeme integriert werden. Die Zukunft der Mode entsteht dort, wo Verantwortung geteilt, Austausch gefördert und neue Standards gemeinsam gesetzt werden. Communities werden zum zentralen Hebel nachhaltiger Markenführungn: Beteiligung ersetzt reine Ansprache, Zusammenarbeit anstatt Konsum. Kuratierte Events, digitale Räume und interaktive Formate schaffen Orte der Mitgestaltung, fördern Transparenz und machen Konsument:innen zu aktiven Teilnehmer:innen eines zirkulären Systems.
The Future of Fashion: Verantwortung und Kollaboration
Die Metamorphosis Talks machten deutlich, dass Nachhaltigkeit in der Mode längst nicht mehr isoliert verhandelt wird. In den Gesprächen mit Vertreter:innen aus Industrie, Forschung, Kreativwirtschaft und Plattformökonomie ging es weniger um einzelne „grüne” Maßnahmen, sondern um strukturelle Veränderungen: neue Geschäftsmodelle, veränderte Konsumerwartungen und die Rolle von Technologie als verbindendes Element zwischen Kreativität, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung. Wir sehen genau darin die Zukunft der Mode – in einem neuen Verständnis von Wert, Verantwortung und Gemeinschaft.
Denn Wandel gelingt nicht von allein, und die Modeindustrie lässt sich nicht von heute auf morgen neu erfinden. Echte Transformation ist ein kollektiver Prozess, der viele kleine, konsequente Schritte erfordert. Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kreativen und Plattformen ist entscheidend – Kollaborationen spielen eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu nachhaltiger Mode.
Gemeinsam lässt sich mehr erreichen. Dazu gehört nicht nur, kollaborative Räume zu schaffen, sondern auch einander zur Verantwortung zu ziehen – für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen, mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und ein Modeökosystem, das ökologische und soziale Grenzen respektiert.
By Ronya Hoffmann, Lia Grosse und Pia Bender